Gute Nachrichten für den Sport im Norden, aber ein herber Dämpfer für unsere Bemühungen in Wedel: Wie der NDR berichtet, hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die Weichen für die Verteilung der Bundesmittel aus dem Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) gestellt. Während landesweit Millionen fließen, wurde die Projektskizze für unsere Badebucht in dieser Runde leider nicht berücksichtigt.
Der Bund verteilt 333 Millionen Euro
Im Rahmen der sogenannten „Sportmilliarde“ hat der Bund die Liste der 314 Projekte veröffentlicht, die eine Förderzusage erhalten. Insgesamt werden bundesweit 333 Millionen Euro investiert, um den massiven Sanierungsstau in kommunalen Sporthallen und Schwimmbädern abzubauen.
Für Schleswig-Holstein stehen in dieser Tranche insgesamt rund 14,6 Millionen Euro zur Verfügung. Davon profitieren unter anderem:
- Lübeck: Rund 4,5 Millionen Euro für die Sanierung der Sportanlage Neuhof.
- Region Südholstein: Kleinere Projekte in den Nachbarkreisen erhielten Zusagen für energetische Modernisierungen.
Was bedeutet das für Wedel?
Für unsere Stadt ist die Absage aus Berlin eine bittere Nachricht. Die Badebucht bleibt unser wichtigstes Infrastrukturprojekt im Sportbereich, doch die Finanzierung steht ohne die erhofften Bundesmillionen vor noch größeren Herausforderungen.
Die Ablehnung unterstreicht, dass der Wettbewerb um Fördermittel kein Selbstläufer ist. Für die kommunale Politik bedeutet dies, dass nun noch intensiver über alternative Finanzierungswege und die Priorisierung unserer Investitionen im Haushalt beraten werden muss.