Haushalt 2024 - Rede der Linken

Allgemeine Analyse

  1. Eingangsbetrachtung:

    Patrick Eichberger, Sprecher der Linken, beginnt mit einem Verweis auf die Worte seines Fraktionsvorsitzenden aus dem Vorjahr: Es wird vor einer zu großen Anpassung an das "Spardiktat" des Innenministeriums gewarnt, da dies die Gestaltungsmöglichkeiten des Rates beeinträchtigen könnte.

  2. Kritik an bisherigen Entscheidungen:

    Die Rede thematisiert kritisch die Ratsentscheidungen vom 28. September, bei denen unter Druck der Kommunalaufsicht Einsparungen beschlossen wurden. Es wird argumentiert, dass diese Beschlüsse möglicherweise die langfristige Zukunft der Stadt beeinträchtigen könnten.

    Als Beispiel wird der Spielplatzrückbau genannt, der ohne Absprache mit dem Jugendbeirat und anderen Beteiligten erfolgen sollte. Dieses Vorhaben wurde später verschoben, auch durch Widerstand aus der Bevölkerung.

  3. Demokratische Beteiligung:

    Eichberger hebt hervor, dass Demokratie von Diskussionen lebt und warnt davor, zu sehr den Forderungen nach Einsparungen zu folgen, ohne die Konsequenzen ausreichend zu bedenken.

  4. Zustimmung zum Haushalt:

    Trotz der Kritik wird der Haushalt von der Linken unterstützt, da er als wichtig für die Zukunft der Stadt angesehen wird. Es wird jedoch betont, dass soziale Härten, die durch den Haushalt entstehen könnten, abgefedert werden sollen.

Fokus: Haushaltskonsolidierung

  1. Kritik am Konsolidierungsdruck:

    Eichberger beschreibt die Einsparungen als "Kniefall" vor der Kommunalaufsicht und kritisiert die mangelnde Diskussion über die langfristigen Auswirkungen der Sparmaßnahmen.

    Die Gefahr, dass ein zu stark auf Konsolidierung ausgerichteter Rat seine Gestaltungsmöglichkeiten und damit auch seine Daseinsberechtigung verliert, wird betont.

  2. Balance zwischen Sparen und Gestalten:

    Die Rede stellt klar, dass finanzielle Konsolidierung wichtig ist, jedoch nicht auf Kosten der politischen und gesellschaftlichen Gestaltungsmöglichkeiten erfolgen sollte.

    Es wird gefordert, dass die Stadtverwaltung stärker auf interne Lösungen und den Dialog mit den Bürgern setzt, anstatt externe Organisationen zu beauftragen.

  3. Zustimmung trotz Kritik:

    Die Zustimmung zum Haushalt zeigt, dass die Partei bereit ist, Kompromisse einzugehen, obwohl sie gleichzeitig auf die Risiken der Konsolidierungsmaßnahmen hinweist.

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    Da stimme ich Ihnen in weiten Teilen zu – insbesondere was die Notwendigkeit angeht, diesen „Schandfleck“ endlich sinnvoll zu entwickeln. Eine wirtschaftliche Nutzung mit dem Ziel, neue Arbeitsplätze und Steuereinnahmen zu generieren, ist aus Sicht der CDU absolut wünschenswert. Was mögliche Ansiedlungen wie DHL betrifft: Bisher liegen uns[…]
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    Jan Luechau kommentierte auf Samstag, 22. März 2025 19:45
    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung zum Artikel – auch wenn der Ton wieder einmal mehr auf Provokation als auf konstruktiven Austausch abzielt. Ich möchte dennoch auf Ihre Punkte eingehen: Warum wird das Personal in der Verwaltung aufgestockt? Ein Großteil der neuen Stellen resultiert aus rechtlichen Verpflichtungen. Ein Teil der nicht[…]
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    Warum wird das Personal in der Verwaltung aufgestockt.? Warum investiert die Stadtsparkasse in Holm und nicht in Wedel? Warum wird die Sparkasse nicht zu Geld gemacht? Letztendlich wundert mich auch folgendes: Wo war die CDU in den letzten 12 Jahren? Soweit ich mich erinnere, wurde Niels Schmidt urch die CDU[…]
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    Frank fuchs kommentierte auf Samstag, 22. März 2025 07:27
    Fest steht, das das Gelände im jetzigen Zustand einen Schandfleck darstellt. Man sollte jede Möglichkeit nutzen, dort ein Unternehmen anzusiedeln. Wenn DHL in Wedel investieren möchte, wird doch sicherlich so etwas wie eine Machbarkeitsstudie existieren,auf die man aufbauen könnte. Es ist doch so: Ohne zusätzliche Steuereinnahmen kein Raum fü[…]
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    Ein Hinweis. Bei einem Betriebsübergang nach § 613a BGB werden auch die Arbeitsverträge übernommen. Eine Kündigung der Arbeitnehmer ist rechtlich selten durchsetzbar.