Haushalt 2024 - Rede der WSI

Analyse der Haushaltsrede der WSI-Fraktion zum Haushalt 2024

Einleitung

Die Haushaltsrede der WSI-Fraktion fokussiert sich stark auf die prekäre Finanzsituation der Stadt Wedel und die Notwendigkeit einer soliden Haushaltspolitik. Die Fraktion spricht explizit die Herausforderungen der vergangenen Jahre an, insbesondere die Mahnungen der Kommunalaufsicht, und thematisiert die Notwendigkeit einer zukunftsgerichteten Ausgabenpriorisierung.

Allgemeine Analyse

  • Würdigung der Verwaltung und Ehrenamtlichen: Die Rede beginnt mit einem Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie an Ehrenamtliche, die das Gemeinschaftsleben in Wedel prägen.
  • Kritik an der Haushaltsplanung: Der vorgelegte Haushalt wird als bloße Erfüllung der Minimalkriterien der Kommunalaufsicht beschrieben. Kritisiert wird das erneute Plus im Stellenplan sowie die mangelnde Ausgabenkontrolle.
  • Ablehnung unnötiger Projekte: Projekte wie der Sportentwicklungsplan und das Mobilitätskonzept werden als Beispiele genannt, die zwar erarbeitet, jedoch aufgrund fehlender Mittel nicht umgesetzt wurden. Die Fraktion fordert eine Fokussierung auf das Wesentliche.
  • Forderung nach einem Wachstumskonzept: Die Rede hebt die Notwendigkeit eines städtischen Wachstumskonzepts hervor, um die finanziellen Auswirkungen städtischen Wachstums besser zu verstehen. Potenziale in bestehenden Quartieren sollen analysiert werden, um jungen Familien Wohnraum zu bieten.
  • Herausforderungen der kommenden Jahre: Es wird auf die dringende Sanierung der städtischen Infrastruktur und den Ausbau klimafolgenresistenter Maßnahmen hingewiesen.
  • Kooperation zwischen Verwaltung und Politik: Die Fraktion sieht eine positive Aufbruchstimmung und betont die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung.
  • Zustimmung zum Haushalt: Trotz Kritik erkennt die WSI kleine Konsolidierungsimpulse und stimmt dem Haushalt 2024 zu.

Analyse hinsichtlich der Haushaltskonsolidierung

  • Kritik an fehlender Konsolidierung: Die Fraktion bemängelt ein fehlendes „echtes Abbremsen bei den Ausgaben“ und bezeichnet den Haushalt als nicht ausreichend konsolidiert.
  • Herausforderung der städtischen Ausgaben: Kritisiert werden Projekte, die gefördert werden, aber ohne entsprechendes Budget nicht umsetzbar sind.
  • Erste Schritte erkennbar: Es werden „erste kleine Konsolidierungsimpulse“ gewürdigt, jedoch als nicht ausreichend für eine nachhaltige Finanzpolitik bezeichnet.
  • Forderung nach prioritären Maßnahmen: Die Fraktion verlangt eine stringente Ausgabenpriorisierung, insbesondere in Bereichen wie der städtischen Infrastruktur und Klimaschutzmaßnahmen.

Zusammenfassung der Kernaussagen

Die WSI-Fraktion erkennt die Herausforderungen des Haushalts 2024 an, fordert eine klare Fokussierung auf prioritäre Maßnahmen und sieht im vorliegenden Entwurf erste Ansätze zur Haushaltskonsolidierung. Die Rede betont die Notwendigkeit eines gemeinsamen Handelns, sowohl innerhalb der Politik als auch mit der Verwaltung, um langfristige finanzielle Stabilität zu erreichen.

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  • Zusammenfassung des Artikels „Wer sichert sich Wedels Lost Place?“:
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    Jan Luechau kommentierte auf Samstag, 22. März 2025 20:32
    Da stimme ich Ihnen in weiten Teilen zu – insbesondere was die Notwendigkeit angeht, diesen „Schandfleck“ endlich sinnvoll zu entwickeln. Eine wirtschaftliche Nutzung mit dem Ziel, neue Arbeitsplätze und Steuereinnahmen zu generieren, ist aus Sicht der CDU absolut wünschenswert. Was mögliche Ansiedlungen wie DHL betrifft: Bisher liegen uns[…]
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    Jan Luechau kommentierte auf Samstag, 22. März 2025 19:45
    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung zum Artikel – auch wenn der Ton wieder einmal mehr auf Provokation als auf konstruktiven Austausch abzielt. Ich möchte dennoch auf Ihre Punkte eingehen: Warum wird das Personal in der Verwaltung aufgestockt? Ein Großteil der neuen Stellen resultiert aus rechtlichen Verpflichtungen. Ein Teil der nicht[…]
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    Jan Luechau kommentierte auf Samstag, 22. März 2025 19:33
    Die Annahme ergibt sich direkt aus den im Artikel genannten Punkten.
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    Jan Luechau kommentierte auf Samstag, 22. März 2025 19:30
    Vielen Dank für den Hinweis – völlig richtig: Bei einem Betriebsübergang nach § 613a BGB werden die Arbeitsverhältnisse in der Regel unverändert übernommen. Das schränkt natürlich auch die „Flexibilität“ eines möglichen privaten Betreibers deutlich ein und ist ein weiterer Grund, warum die Übernahme eines defizitären Betriebs w[…]
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    Frank fuchs kommentierte auf Samstag, 22. März 2025 08:35
    Warum wird das Personal in der Verwaltung aufgestockt.? Warum investiert die Stadtsparkasse in Holm und nicht in Wedel? Warum wird die Sparkasse nicht zu Geld gemacht? Letztendlich wundert mich auch folgendes: Wo war die CDU in den letzten 12 Jahren? Soweit ich mich erinnere, wurde Niels Schmidt urch die CDU[…]
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    Frank fuchs kommentierte auf Samstag, 22. März 2025 07:32
    Worauf beruht die Annahme, das sich kein Investor für ein privat betriebenes Bad finden würde ?  
  • Zusammenfassung des Artikels „Wer sichert sich Wedels Lost Place?“:
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    Frank fuchs kommentierte auf Samstag, 22. März 2025 07:27
    Fest steht, das das Gelände im jetzigen Zustand einen Schandfleck darstellt. Man sollte jede Möglichkeit nutzen, dort ein Unternehmen anzusiedeln. Wenn DHL in Wedel investieren möchte, wird doch sicherlich so etwas wie eine Machbarkeitsstudie existieren,auf die man aufbauen könnte. Es ist doch so: Ohne zusätzliche Steuereinnahmen kein Raum fü[…]
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    Renate Palm kommentierte auf Freitag, 21. März 2025 20:04
    Ein Hinweis. Bei einem Betriebsübergang nach § 613a BGB werden auch die Arbeitsverträge übernommen. Eine Kündigung der Arbeitnehmer ist rechtlich selten durchsetzbar.