Kosten und Rahmenbedingungen
Die Stadt Wedel plant, eine neue Stelle für eine Fachbereichsleitung (FBL) mit der Besoldungsgruppe A14 zu schaffen. Diese Position ist mit jährlichen Kosten von 78.800 € verbunden, zuzüglich Versorgungsaufwendungen (VAK). Die Stelle soll mit einem Sperrvermerk versehen werden, sodass eine Freigabe nur durch einen Ratsbeschluss erfolgt.
Hintergrund und Begründung
- Umsetzung des PD-Vorschlags vom 25.01.2024: Die Schaffung dieser Stelle basiert auf einem Vorschlag der PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH, der am 25. Januar 2024 vorgelegt wurde. Dieser Vorschlag zielt darauf ab, die Verwaltungsstruktur der Stadt Wedel zu optimieren und den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden.
- Organisatorische Notwendigkeit: Die Einführung einer zusätzlichen Fachbereichsleitung soll dazu beitragen, die Führungsspanne zu verkleinern, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und die Effizienz innerhalb der Verwaltung zu steigern. Durch die neue Position können Aufgaben besser delegiert und die Arbeitsbelastung der bestehenden Führungskräfte reduziert werden.
- Qualitätssteigerung: Mit der neuen Fachbereichsleitung wird erwartet, dass die Qualität der Verwaltungsdienstleistungen verbessert wird. Eine klarere Zuständigkeitsverteilung und intensivere Betreuung der Mitarbeitenden sollen zu einer höheren Zufriedenheit sowohl innerhalb der Verwaltung als auch bei den Bürgerinnen und Bürgern führen.
Empfehlung
Es wird empfohlen, die Stelle mit einem Sperrvermerk in den Stellenplan 2025 aufzunehmen. Dies ermöglicht es, die organisatorischen Anpassungen vorzubereiten und gleichzeitig sicherzustellen, dass die endgültige Entscheidung über die Besetzung der Position durch den Stadtrat getroffen wird. Durch dieses Vorgehen kann die Stadt flexibel auf die Ergebnisse der weiteren Beratungen reagieren und die Personalplanung entsprechend anpassen.
Die Schaffung dieser Stelle stellt eine Investition in die Zukunftsfähigkeit der Stadtverwaltung dar und soll dazu beitragen, den gestiegenen Anforderungen an kommunale Dienstleistungen gerecht zu werden.