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Moin und einen schönen Sonntag, Wedel!

Jan Luechau 25. Januar 2026
Keine Kommentare zu “Moin und einen schönen Sonntag, Wedel! ”

Haben Sie sich auch schon gefragt, wie sich unsere Stadt in den nächsten Jahren verändern wird? In dieser Woche wurde es konkret: Während das Land Millionen für unsere Infrastruktur bereitstellt, wird im Rathaus darüber gestritten, wie „grün“ ein privater Neubau sein muss, bevor er genehmigt wird.

Ich habe die Fakten und die Hintergründe für Sie aufbereitet.

Hier sind die Highlights der Woche:
  • 🗞️ Medien-Update – Warum ich das neue Portal wedel-klartext.de begrüße
  • 🛒 Lidl-Neubau – Die Pläne für die moderne „Metropolfiliale“
  • ⚠️ Meinung – Risiko Investitionshemmnis: Wo liegen die Grenzen?
  • 💰 Millionen-Regen – 15,26 Millionen Euro für Wedel
  • 🏛️ Haushalt & Sicherheit – Die Themen der HFA-Sitzung

🗞️ Lokaljournalismus: Ein starkes Signal für Wedel

Die Wedeler Medienlandschaft wächst: Seit dem 1. Januar ist wedel-klartext.de online. Ich begrüße diese neue, unabhängige Stimme ausdrücklich. In Zeiten, in denen auf Facebook und YouTube oft Halbwahrheiten dominieren, ist journalistische Sorgfalt das „Immunsystem“ unserer Stadt. Recherche statt Gerücht – das ist der Standard, den wir für eine sachliche Debatte brauchen.

Zum Artikel auf wedel-politik.de

🛒 Lidl an der Rissener Straße: Die Fakten zum Neubau

Lidl plant den großen Wurf: Die Filiale von 1999 soll bis 2029 durch eine moderne „Metropolfiliale“ ersetzt werden. Parken im Erdgeschoss, Einkaufen im Obergeschoss – ein spannendes Konzept.

  • Mehr Platz: Verkaufsfläche wächst auf ca. 1.633 qm.
  • Ökologisch: PV-Anlage, Dachbegrünung und Wärmerückgewinnung sind fest eingeplant.
  • Modern: E-Ladesäulen und hochwertige Fahrrad-Infrastruktur.
Alle Details zum Bauprojekt

⚠️ Kommentar: Klimaschutz vs. Investitionshemmnis

Obwohl Lidl bereits hohe Standards plant, gehen die Forderungen der Grünen-Fraktion noch deutlich weiter. Hier stellt sich eine kritische Frage für Wedel: Überfordern wir private Investoren? Wer die Hürden zu hoch schraubt, riskiert, dass wichtige Versorger und Steuerzahler den Rückzug antreten. Ökologische Ziele müssen mit wirtschaftlicher Realität vereinbar bleiben.

Meine Analyse zur Debatte

💰 Sondervermögen: 15,26 Millionen Euro für Wedel

Das Land Schleswig-Holstein hat die Karten auf den Tisch gelegt: Wedel erhält exakt 15.262.018,19 Euro aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“. Doch was bedeutet das für uns? Anders als man hoffen könnte, sollten diese Mittel besser nicht in neue „Leuchtturmprojekte“ fließen. In der aktuellen Haushaltslage ist das Geld vielmehr ein wichtiger Hebel zur Stabilisierung: Es sichert bereits geplante Investitionen ab und sorgt dafür, dass der Schuldenberg für zwingend notwendige Sanierungen nicht noch schneller wächst.

👉 Die Analyse: Was die Finanzspritze bewirkt

📋 Wedel-News-Quickie

  • Sicherheit im Rathaus: Aufgrund von Vorfällen investiert Wedel künftig in einen Sicherheitsdienst (ca. 55.000 €/Jahr). Zum SHZ-Artikel
  • Haushaltsnot: Das Defizit wächst – jede freiwillige Leistung steht auf dem Prüfstand. Zum HFA-Bericht »
  • Mitmachen: Die Redaktion von wedel-klartext.de sucht Ihre Meinung! Was bewegt Sie in Wedel? Zur Umfrage »
  • Ratssitzung: Am 29. Januar (19:00 Uhr) geht es um das „Mittendrin“ und den Haushalt. Tagesordnung ansehen »

Geschafft! Jetzt sind Sie bestens vorbereitet für die kommende Woche. Transparenz lebt vom Dialog – teilen Sie diesen Newsletter gerne mit Ihren Nachbarn und Freunden.

Ich wünsche Ihnen einen entspannten Wochenstart!

Beste Grüße
Ihr Jan Luechau

 

Neuer Lokaljournalismus für Wedel: Ein Gegengewicht zu Desinformation und Fake-News

Jan Luechau 25. Januar 2026
Keine Kommentare zu “Neuer Lokaljournalismus für Wedel: Ein Gegengewicht zu Desinformation und Fake-News”

Die Wedeler Medienlandschaft hat sich zum 1. Januar 2026 entscheidend verändert: Mit dem Start des Informationsportals wedel-klartext.de hat unsere Stadt eine neue, unabhängige Stimme erhalten. Als Betreiber von wedel-politik.de begrüße ich diese Entwicklung ausdrücklich, da qualitativ hochwertiger Lokaljournalismus das Fundament für eine sachliche politische Debatte ist.

Journalismus als „Immunsystem“ unserer Stadt

Es ist meine Hoffnung, dass dieses neue Portal als wirksames Gegengewicht zu der zunehmenden Verbreitung von „Fake-News“ fungiert. Insbesondere auf Plattformen wie YouTube und Facebook gewinnen oft Stimmen an Reichweite, die durch Zuspitzung, Halbwahrheiten oder gar gezielte Desinformation das politische Klima belasten.

Ein journalistisch geführtes Medium setzt hier wichtige Standards entgegen:

  • Recherche statt Gerücht: Während anonyme Profile oft ungeprüfte Behauptungen streuen, verpflichten sich ausgebildete Journalisten der Sorgfaltspflicht. Fakten werden geprüft und – was besonders wichtig ist – in den richtigen Kontext gesetzt.
  • Verantwortung statt Anonymität: Journalismus gibt der Nachricht ein Gesicht. Das schafft Vertrauen und grenzt sich klar von der destruktiven Dynamik anonymer Kommentarspalten ab.

Aktuelle Initiative: Bürger geben „Klartext“

Wie wichtig der Redaktion der direkte Austausch ist, zeigt die aktuelle Umfrage: „Wedel – Was meinen Sie?“ (veröffentlicht am 24. Januar 2026). Die Journalisten Jörg Frenzel und Michael Rahn möchten wissen, was die Menschen in Wedel wirklich bewegt. Ob es um das soziale Netz, den Schulauer Hafen, Steuern oder die Integration geht: Hier wird nach fundierten Meinungen gesucht, die zur positiven Entwicklung unserer Stadt beitragen.

Um sicherzustellen, dass die Debatte sachlich bleibt, müssen Einsendungen für die Redaktion identifizierbar sein (z. B. durch Angabe einer Telefonnummer). So wird sichergestellt, dass echte Wedeler Stimmen gehört werden und kein Raum für manipulierte Meinungsmache bleibt.

Jetzt Mitmachen:

Beiträge zur Umfrage können bis zum 6. Februar 2026 unter dem Betreff „Klartext-Umfrage“ an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gesendet werden.

Den vollständigen Aufruf zur Mitgestaltung finden Sie hier:
wedel-klartext.de/zeitgeschehen/wedel-was-meinen-sie/


Mein Fazit als Kommunalpolitiker

Für uns in der Politik bedeutet ein solches Portal eine Herausforderung und Chance zugleich: Kritik wird fundierter, aber auch die Verbreitung von Fakten wird verlässlicher. Ich lade alle Leserinnen und Leser von wedel-politik.de ein, dieses neue Angebot zu nutzen und sich an der Umfrage zu beteiligen. Nur durch den Austausch von echten Argumenten können wir Wedel gemeinsam voranbringen.

Neujahrsempfang 2026 in Wedel: Zwischen Haushaltsrealität und Krisenmanagement

Jan Luechau 25. Januar 2026
Keine Kommentare zu “Neujahrsempfang 2026 in Wedel: Zwischen Haushaltsrealität und Krisenmanagement”

WEDEL | 25. Januar 2026 – Am heutigen Sonntag versammelten sich Bürgerinnen, Bürger sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft im Rathaus der Stadt Wedel zum traditionellen Neujahrsempfang.

Im Fokus der Reden von Stadtpräsident Julian Fresch und Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto standen die finanzielle Konsolidierung der Elbestadt, der Rückblick auf eine bewegte Januarwoche sowie die feierliche Verleihung der Ehrennadeln.


Stadtpräsident Julian Fresch: Ein „Rendezvous mit der Realität“

Stadtpräsident Julian Fresch (CDU) eröffnete den Empfang mit einer deutlichen Bestandsaufnahme. Er bezeichnete das Jahr 2025 als „Jahr der Erdung“. Nach den politischen Differenzen der Vergangenheit sei nun eine Phase der Sachlichkeit eingekehrt.

Fresch betonte, dass die angespannte Haushaltslage und der enorme Sanierungsstau bei der Infrastruktur – insbesondere bei Schulen und Sportstätten – keinen Raum für „Wunschlisten“ ließen. Für 2026 gab er drei klare Leitlinien vor:

  • Priorisierung: Konzentration auf Bildung und den Erhalt der Kernsubstanz.
  • Transparenz: Schmerzhafte Entscheidungen müssen gegenüber Politik, Presse und Bevölkerung besser erklärt werden.
  • Zusammenhalt: Das Ehrenamt, Vereine und Nachbarschaften sind das Fundament des Gemeinwesens.

Er warb eindringlich für eine Abkehr von der „Dauerempörung“ und für einen respektvollen, lösungsorientierten politischen Diskurs.


Bürgermeisterin Fisauli-Aalto: „Jeder Euro zählt“

Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto blickte auf ein ereignisreiches erstes volles Amtsjahr zurück. Sie begründete den späten Termin des Empfangs mit der dramatischen zweiten Januarwoche, in der Wedel durch Extremwetter („Tief Elli“) und eine Großevakuierung nach einem Bombenfund (6.000 betroffene Haushalte) gefordert war.

Erfolge trotz Sparkurs

Trotz eines Sanierungsstaus von rund 250 Millionen Euro konnte die Verwaltungschefin positive Meilensteine für 2025 verkünden:

  • Bildung & Soziales: Richtfest an der Albert-Schweitzer-Schule, Fortschritte am Johann-Rist-Gymnasium (JRG) sowie die Rettung von vier Kitas nach einer Trägerinsolvenz.
  • Finanzen: Durch ein konsequentes Haushaltssicherungspaket konnten bereits 5,21 Millionen Euro eingespart werden.
  • Infrastruktur: Umsetzung der Fahrradzone am Geesthang und Modernisierung des digitalen Bürgerangebots auf der städtischen Website.

Fisauli-Aalto kritisierte zudem die Verbreitung von Desinformation in sozialen Netzwerken und rief dazu auf, dem mit Fakten und persönlichem Miteinander zu begegnen. Ihr Motto für 2026: „Dranbleiben“, um die finanzielle Selbstbestimmung der Stadt Wedel zurückzugewinnen.

„Es geht nicht um Sie oder mich. Es geht um uns.“
— Richard von Weizsäcker (zitiert von J. Fisauli-Aalto)

Würdigung des Ehrenamts: Die Ehrennadel-Träger 2025

Ein emotionaler Höhepunkt war die Verleihung der Ehrennadel der Stadt Wedel an drei Bürger:

  • Jutta Kross: Für ihr langjähriges Engagement in der Hospizbegleitung, der Flüchtlingshilfe und im Kinderschutzbund.
  • Heinz Gläser: Für seinen Einsatz im Museum „Möller Technicon“, wo er insbesondere Jugendlichen Technikgeschichte näherbringt.
  • Michael Rein: Der Erste Hauptbrandmeister wurde für 33 Jahre aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Wedel und seine Verdienste um die Jugendfeuerwehr ausgezeichnet.

Der Empfang endete mit einem Austausch beim traditionellen Sektempfang, bei dem die Gäste die Gelegenheit nutzten, die drängenden Themen der Stadtpolitik in persönlicher Runde zu diskutieren.

HFA-Sitzung Wedel: Haushaltsdebatte, Sicherheit im Rathaus und „Mittendrin“

Jan Luechau 22. Januar 2026
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Status-Update zur Kommunalpolitik in Wedel am 19. Januar 2026.

Warum wird der Haushalt 2026/2027 erst im Februar beschlossen?

Die Entscheidung über die Haushaltssatzung wurde vertagt, um den Fraktionen zusätzliche Beratungszeit einzuräumen. Die aktuelle Finanzlage ist kritisch: Wedel steht vor einem strukturellen Defizit im Bereich der laufenden Verwaltungstätigkeit von ca. 27 Mio. Euro in den kommenden 3 Jahren und einem Kassenkreditbedarf von bis zu 85 Mio. Euro.

Wichtige Anträge im Überblick:

  • CDU-Begleitbeschluss: Fokus auf Haushaltssicherung 2028 und Einsparungen.
  • WSI-Einzelhaushalt: Antrag auf Abkehr vom Doppelhaushalt für das Jahr 2026.

Hinweis: Ausführliche Analysen zum Begleitbeschluss und zum Haushaltsformat werden in Kürze separat veröffentlicht.

Sicherheit im Rathaus: Wie reagiert die Stadt auf Gewalt gegen Personal?

Nach schweren Vorfällen, darunter Bedrohungen mit Waffen, führt Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto neue Sicherheitsstandards ein:

  • Einsatz eines Sicherheitsdienstes während der Servicezeiten (Investition: 54.900 €/Jahr).
  • Installation der Gisbo-Alarmsoftware für Notrufe vom Arbeitsplatz.

Ist der Erhalt des Stadtteilzentrums „Mittendrin“ wirtschaftlich?

Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung der Verwaltung prognostiziert beim Erhalt im Eigentum einen Kostenvorteil von 185.000 Euro über 30 Jahre. Ein vorliegendes Investorenangebot von 500.000 € wurde im Vergleich zum Bodenrichtwert als zu gering bewertet.

Position von CDU und FDP: Beide Fraktionen lehnten die Vorlage ab. Sie kritisieren fehlende Informationen und zweifeln die Belastbarkeit der vorgelegten Zahlen an. Die vorgelegte Wirtschaftlichkeitsberechnung reiche nicht aus.

Priorisierung: Badebucht vor Kleinteiligkeit

Der HFA überwies mehrere Anträge (u. a. für das Elbestadion und die JRG-Sportanlage) zur Entscheidung in den Rat. Im Fokus steht die Priorisierung: Der bereits gestellte Förderantrag für die Sanierung der Badebucht hat aufgrund seines Umfangs und der regionalen Bedeutung Vorrang vor kleineren Projekten. Es muss noch geklärt werden, inwieweit zu viele Anträge schädlich wären. Eventuell könnte es passieren, dass ein kleiner Antrag genehmigt wird und dafür die Badebucht nicht. 

Tourismusabgabe statt Bettensteuer

Eine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen: Die Verwaltung soll die Einführung einer Tourismusabgabe prüfen. Im Gegensatz zu einer Bettensteuer, die Beherbergungsbetriebe einseitig belasten würde, ermöglicht die Tourismusabgabe eine zweckgebundene Finanzierung der touristischen Infrastruktur in Wedel, ohne die lokalen Betriebe durch zusätzliche Bürokratie oder Kosten zu schwächen.

Transparenz durch modernes Berichtswesen

Die CDU forderte eine verbindliche Richtlinie für das städtische Berichtswesen nach dem Vorbild der Stadt Elmshorn. Ziel ist eine datenbasierte Steuerung der Finanzen und Projekte gemäß den Vorgaben des Landesrechnungshofes. Der Antrag wurde einstimmig dem Rat empfohlen. 

Autor: Jan Lüchau

Sondervermögen Infrastruktur: Wedel erhält 15,26 Millionen Euro

Jan Luechau 15. Januar 2026
Keine Kommentare zu “Sondervermögen Infrastruktur: Wedel erhält 15,26 Millionen Euro”

Rubrik: Aktuelles • Stand: Januar 2026

Wedel. Das Land Schleswig-Holstein hat die kommunalen Einzelbudgets aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ veröffentlicht. Aus den nun vorliegenden Zahlen geht hervor: Die Stadt Wedel erhält einen Gesamtbetrag von 15.262.018,19 Euro. Die Mittel sind zweckgebunden und sollen Investitionen in Infrastruktur sowie Maßnahmen im Zusammenhang mit Klimaneutralität ermöglichen.

Hintergrund: Milliarden für Investitionen in Kommunen

Der kommunale Anteil des Sondervermögens in Schleswig-Holstein beträgt insgesamt 2.144.250.000 Euro. Nach der zwischen Landesregierung und Kommunalen Landesverbänden abgestimmten Systematik werden die Mittel auf Kreise, kreisfreie Städte sowie kreisangehörige Städte und Gemeinden verteilt.

Für die Verteilung innerhalb der jeweiligen Gruppen gilt ein einheitlicher Schlüssel: 90 Prozent nach Einwohnerzahl und 10 Prozent nach Finanzkraft. Grundlage sind die Einwohnerzahlen (Stichtag 31. Dezember 2024) sowie ein mehrjähriger Durchschnitt der Finanzkraft (2020 bis 2024). 

15,26 Millionen Euro für Wedel: Größenordnung ist deutlich

Mit 15,26 Millionen Euro erhält Wedel eine Summe, die für eine Stadt dieser Größe haushaltspolitisch relevant ist. Anders als bei kleineren Förderprogrammen geht es hier um Beträge, die in der Investitionsplanung spürbar wirken können – insbesondere bei großen, langfristig gebundenen Vorhaben.

Wofür Wedel das Geld realistisch nutzen kann

Angesichts der angespannten Haushaltslage ist jedoch nicht zu erwarten, dass Wedel mit den Mitteln „zusätzliche“ neue Großprojekte startet. Wahrscheinlicher ist, dass das Sondervermögen vor allem dabei hilft, bereits geplante und zwingend notwendige Investitionen abzusichern – etwa Sanierungen, Substanzerhalt und Infrastrukturmaßnahmen, die ohnehin anstehen.

Gerade in einer Situation, in der viele Investitionen sonst vollständig über Kredite finanziert werden müssten, kann die Finanzspritze zwei Effekte haben:

  • Finanzierungssicherheit: Notwendige Investitionen können umgesetzt werden, ohne dass Maßnahmen verschoben oder gestreckt werden müssen.
  • Weniger zusätzliche Verschuldung: Wenn Investitionen teilweise aus Zuschüssen bezahlt werden, wächst der kommunale Schuldenberg für dieselben Maßnahmen weniger stark.

Damit wirkt das Sondervermögen in der Praxis weniger als Startsignal für neue Projekte, sondern eher als Hebel zur Stabilisierung der Investitionsfähigkeit – und als Möglichkeit, den Druck auf die Kreditaufnahme bei ohnehin notwendigen Maßnahmen zu reduzieren.

Quelle

  • Schleswig-Holsteinischer Landtag, Umdruck 20/5643 (Einzelbudgets, Stand 20.11.2025)
  1. Bombenentschärfung in Wedel: 6000 Haushalte evakuiert – Einsatz endet erfolgreich
  2. Fliegerbombe im Industriegebiet: Große Evakuierung am 11. Januar in Wedel
  3. Ernüchterung statt Euphorie: Was das Scheitern in Tornesch und Holm für Carsharing in Wedel bedeutet
  4. Sondervermögen: Was SH-Kommunen bekommen – und Wedel rechnerisch

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